| Home
| Impressum | Anzeige
aufgeben
![]()
![]()
![]()
![]()
„Es ist schön in meinen Alter noch einmal im Finale der
Deutschen Meisterschaften zu stehen“, meint Johann Zähringer
bei der Vorstellung der acht Finalisten auf der
Olympiaschießanlage in München. 2005 erreichte der
42-jährige Diplom Ingenieur zuletzt den 4. Platz mit dem
Luftgewehr. Nach 597 Ringen im Vorkampf Kleinkaliber liegend geht der
Mannschaftseuropameister von 1995 als Zweiter in das Finale. Maik
Eckhardt auf Platz eins mit einem Ring Vorsprung, der Dritte Carsten
Feldhaus erzielt 596 Ringe. Die Entscheidung über die Medaillen
fällt in den zehn Finalschüssen. Maik Eckhardt gewinnt mit
einer souveränen Leistung Gold. Hinter dem dreifachen
Olympiateilnehmer entbrannte vor voll besetzten Rängen in der
Finalhalle ein heftiger Kampf, denn Johann Zähringer musste um
seinen zweiten Rang heftig kämpfen. Zunächst rückte
Markus Waschinger bis zum Gleichstand nach dem achten Durchgang ganz
nah heran. Der Bayer verlor jedoch in den beiden letzten Serien seine
Medaillenchance gegen Nikolai Venger, der mit 104, 8 Ringen das beste
Finale aller acht Schützen erzielte, während der Routinier
aus Südbaden mit 10,3 und einer 10,7 seine Silberposition
festigte. „Ich hatte heute Glück mit den Bedingungen, kein
Wind und gutes Material“, sagt der mehrfache Deutsche Meister
nach dem Finale bescheiden. Für die Schützengesellschaft
Staufen ist es die erste Medaille bei nationalen Wettbewerben.