| Home
| Impressum | Anzeige
aufgeben
![]()
![]()
![]()
![]()
Bei einem Besuch im Tafelladen überreichten der Vorsitzende des
Rotaryclubs Dr. Matthias Röbbelen und sein Stellvertreter Detlef
Stachel für die Anschaffung der dringend benötigten Kühltheke einen
Scheck in Höhe von 1500 Euro. Erwin Bornemann, Vorsitzender der
Markgräfler Tafel, bedankte sich für die großzügige Unterstützung. Bei
der anschließenden Ladenbesichtigung konnten die Vertreter des
Rotaryclubs Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche des
Tafelladens gewinnen, wie die Anlieferung und Lagerung der gespendeten
Ware, das Putzen von Gemüse und Obst, das Einsortieren im Laden, die
Dokumentation der Hygiene- und Reinigungspläne, sowie die
Biomüllentsorgung. Dabei entstehen der Tafel neben ihren Einnahmen über
den Ladenverkauf regelmäßige Unkosten für Energiebedarf,
Fahrzeughaltung und Müllentsorgung.
Die Ladenleiterin Silvana Müller erläuterte im Küchen- und Lagerraum die Schichtpläne der Ladenmitarbeiter, die jeden Tag von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr ehrenamtlich im Einsatz sind, meist im vierzehntägigen Wechsel.
ßberrascht zeigten sich die Besucher von den übersichtlich angebrachten Hinweisschildern, sodass sich auch Neueinsteiger schnell mit der Tafelarbeit vertraut machen können. So arbeiten in einer zehnköpfigen Schicht neben ehrenamtlich tätigen Rentnerinnen auch Schüler, die ein Sozialpraktikum absolvieren und
1 - Euro - Jobber, die sich wieder für den Berufseinstieg fit machen wollen. Auch ausländischen Mitarbeitern fällt es beim gemeinsamen Arbeiten in der Tafel leichter, sich sprachlich zu verständigen. ßbereinstimmend kam man am Ende der Ladenbesichtigung zu der Auffassung, dass die Tafel nicht nur Lebensmittel an inzwischen fast 500 bedürftige Personen bzw. Familien ausgibt, sondern auch einen Beitrag zum sozialen Miteinander der Helfenden leistet.
Bei der Markgräfler Tafel sei ihre Spende gut eingesetzt, meinten die Vertreter des Rotaryclubs. Schließlich sei es immer Ziel der Rotarier, konkrete Objekte zu fördern, deren Einsatz man auch gerne vor Ort besichtige, ergänzte Dr. Matthias Röbbelen.