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Seit einigen Tagen sind die neuen Tafeln an den beiden Ortseingängen von Auggen fertiggestellt und können von den Gästen und Besuchern bestaunt werden. Bereits im Jahr 2005 begannen die Planungen für die Neugestaltung der Ortseinfahrten. Bei einer Sitzung mit sämtlichen Auggener Gastwirten wurde das Problem angesprochen, mehr durchfahrende Gäste in den Ort zu locken. Eine Agenda-Gruppe um Willi Danner setzte sich daraufhin zusammen und nach verschiedenen Ideen und Vorschlägen einigte man sich darauf, in Anlehnung an die vielen Hofeinfahrten mit großen Torbogen in der Gemeinde Auggen, die neuen Ortstafeln jeweils mit einem solchen Torbogen zu umrahmen.
Willi Danner und Klaus Höferlin machten sich dann am 16. Februar
dieses Jahres daran, diese Torbogen zu betonieren. Dass dies keine
leichte Aufgabe werden wird und beim Transport und der Aufstellung die
Bogen durch Spannungen beschädigt werden bzw. auseinander brechen
könnten, bestätigten mehrere Fachleute. In der Halle der
Winzergenossenschaft Auggen wurden die Torbogen dann zunächst
eingeschalt. Das Schalmaterial wurde von der Fa. Uwe Rüdlin, Seefelden
kostenlos zur Verfügung gestellt. Hans Siegwald übernahm die
erforderlichen Schweißarbeiten und Bildhauer Johannes Abel setzte
jeweils den Schlussstein.
Nachdem die Betonarbeiten fertig waren konnten die Torbogen aufgestellt werden. Beim Transport und der Aufstellung erhielt man tatkräftige Unterstützung der Fa. Axel Kusserow, welcher die Torbogen von der Winzergenossenschaft zu den Aufstellungsorten brachte und mit seinem Kran die schweren Betonteile, jeder Bogen wiegt ca. 1 Tonne, aufstellte. Unterstützung erhielt man hierbei ebenfalls von Herrn Reinhold Aue.
Nachdem die Torbogen dann standen machten sich Willi Danner und Klaus Höferlin, die beide zusammen 360 Arbeitsstunden einbrachten, an die Sichtstein-Maurerarbeiten und zum Schluss sorgten die Auggener Landfrauen dem schön angelegten Blumenbeet dafür, das die neuen Ortseingänge und somit der gesamte Wein- und Erholungsort Auggen nun sehr einlandend wirken. Nebenbei brachte die Metzgerei Grether immer wieder eine kleine Stärkung für die Arbeiter vorbei und auch Frau Gisela Deutschmann sorgte für ein Vesper.