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125 von 126 Schülerinnen und Schülern haben an der Alemannen-Realschule Müllheim dieser Tage ihre Prüfung zur mittleren Reife erfolgreich mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,6 bestanden. Mit einer Abschlussfeier im großen Saal des Bürgerhauses und der Übergabe der Zeugnisse wurde der Jahrgang 07 entlassen.
Das Programm der Feier, durch das Jennifer Neumann aus der 10c
führte, wurde musikalisch von Kai Zähringer (Klasse 9b) mit
"Greensleaves" auf der Trompete eröffnet. Neben
Bildpräsentationen von
Abschlussfahrten und gemeinsamen Ausflügen gaben die Schüler
der Klasse
10c einen szenischen und wortreichen Rückblick auf ihre
vergangenen
sechs Schuljahre. Mit Hilfe der olympischen Ringe und
Großbuchstaben
formten sie ihren Werdegang vom gemeinsamen "KREIS" über die
"KRISE"
zurück zum "KREIS", aus dem sie am Schluss von ihren Lehrern
"befreit"
wurden. Klassenlehrerin Astrid Hasler verabschiedete mit den damaligen
Begrüßungsworten "Hakuna matata"(Das ist Suaheli und
bedeutet so viel
wie "keine Probleme") den Jahrgang. Sie erinnerte daran, dass dieses
Motto so gar nicht zum Einschulungstag gepasst hatte, war dies doch der
11. September 2001 mit den schrecklichen Ereignissen in New York
gewesen.
Sie wünschte allen Anwesenden auch zukünftig vor so etwas verschont zu bleiben, aber es zeige die Gefährdung des privaten Glückes. Sie hoffe, dass die Schüler eine Aufgabe in ihrem Leben finden, die sie gerne bewältigen, dass sie Menschen finden und lieben werden, mit denen sie gerne zusammenarbeiten und für die es sich lohnt, sich anzustrengen. Die Flucht in die Scheinwelt der Computerspiele oder in Drogen sei keine Lösungsmöglichkeit.
Die Glückwünsche des Elternbeirates übermittelte Michael Huber.
Schulleiterin Ingrid Fritz-Wölpert gratulierte den Prüflingen zur bestandenen Reife und den beachtenswerten Ergebnissen und forderte sie auf, Zukunftsträume zu hegen und pflegen und an ihrer Verwirklichung zu arbeiten. "Vorausgesetzt es sind "gute Träume", die nicht auf billigem Konsum oder schnellem Geld ausgerichtet sind"
und man gerät nicht an die falschen Freunde dabei. Ihr besonderer Dank galt dem Kollegium, namentlich den Klassenlehrern Robert Kronberger, Joachim Scheil, Astrid Hasler, Rüdiger Pohl und Schulsekretärin Heike Lacher, die für die erfolgreiche Durchführung der Prüfung gesorgt hatten.
Als Schul- und Klassenbeste mit dem Traumergebnis 1,0 konnte sie Eva Hugenschmidt und Carolin Salathé mit einem Buchpreis auszeichnen. Ebenfalls mit einem Schulpreis wurden Raoul Schmitt, Kathrin Heller, Tanja Karch und Alexander Sehringer geehrt.
Die beste Leistung im Fach Deutsch erbrachte Madeleine Maier. Sie bekam dafür den Preis der Lesegesellschaft Müllheim für ihre herausragenden Leistungen. Im Fach Französisch durfte Philipp Dietsche den Preis des Deutsch-Französischen Clubs Müllheim in Empfang nehmen. Als Bester i Fach Englisch erwies sich Raoul Schmitt, der von der Buchhandlung Beidek mit einem Preis belohnt wurde. In Mathematik bekam dies Auszeichnung Carolin Salathé. Schulpreise für ihre fremdsprachlichen Bestleistungen in Französisch und Englisch als zweite Fremdsprache (gewertet wie die erste) erzielten Eva Hugenschmidt und Kristina Gruber. Eva Hugenschmidt bekam auch mit einem Durchschnitt von 1,1 in den Fächern Geschichte, Erd- und Gemeinschaftskunde den Preis der Sparkasse Markgräflerland. In Biologie, Chemie und Physik war Achim Jozwiak ebenso erfolgreich und wurde dafür mit einem Buchpräsent der Volksbank Müllheim belohnt. Judith Büchner wusste im Fach Mensch und Umwelt (Preis des Parkrestaurants Bürgerhaus) zu überzeugen, während Achim Jozwiak auch den Technikpreis der Firma Hellma GmbH & Co. "abräumte". Den vom ehemaligen Realschüler Clemens Nasal ausgesetzten Sportpreis erzielte diese Jahr Laura Kleinbub. Den Kunstpreis, gestiftet vom Mezzo Cafe in Müllheim, konnte Denise Brinkmann in Empfang nehmen. Kerstin Münstermann-Luhr, die Vorsitzende des Fördervereins der Alemannen-Realschule, konnte dieses Jahr zwei Schülerinnen für ihr soziales Engagement auszeichnen. Yasmin Dobslaw und Madeleine Maier wurden für ihren großen Einsatz in der Konflikt-Kultur als Streitschlichterinnen mit einem Preis geehrt.
auf dem Bild v.r.n.l.: Eva Hugenschmidt, Carolin Salathé, Raoul Schmitt, Kathrin Heller, Tatjana Karch und Madeleine Maier