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Der DRK-SeniorenSommer geht in diesem Jahr in seine zweite Auflage.
Die freiwilligen Helfer des DRK-Kreisverbandes bieten im Zeitraum vom
16. Juli 2007 bis zum 14. September 2007 wieder ein buntes Programm.
Die ehrenamtliche Kreisleiterin der DRK-Seniorenarbeit Waltraut Gugel
sprach mit drei Teilnehmern über den DRK-SeniorenSommer und seine
vielfältigen Angebote.
Welche Freizeit-Angebote für Senioren nutzen Sie? Seit wann?
Erwin Bühler: Meine erste Teilnahme an einer Fahrt war der Basler Zoo. Und das war wenn sie so wollen eine Schnuppertour für mich. Ich wollte das einfach mal erleben, um zu sagen, da mache ich wieder mit.
Christa Hütter: Ich mache seit dem September 2006 mit. Der Spielenachmittag und der Stammtisch für Senioren haben mich besonders gereizt. Ab und zu bin ich auch bei einer Busfahrt dabei. Da ich in Buggingen wohne war ich zuerst etwas verunsichert, weil ich dachte, das Angebot ist nur für Senioren aus Müllheim. Eine Bekannte ermutigte mich aber, einfach einmal mitzukommen. Ein paar Tage später stand dann in der Zeitung, dass es für den ganzen Umkreis ist. Für Bad Krozingen, Schliengen, Buggingen und viele andere Orte mehr im Gebiet des DRK-Kreisverbandes.
Elfriede Bolle: Ich mache bei den Seniorenausflügen mit, weil ich da in Bad Krozingen zusteigen kann oder abgeholt werde. Ich habe auch schon die Seniorengymnastik genutzt, aber da hatte ich ein Problem hinzukommen, da der Bürgerbus nicht zu den passenden Zeiten fuhr.
Was -bringt- Ihnen die Teilnahme an den verschiedenen Freizeitangeboten im Rahmen des DRK-Seniorensommers? Was nehmen Sie davon mit?
Christa Hütter: Ich nutze das Angebot eigentlich, weil ich gerne spiele. Meine Kinder sind aus dem Haus und ich stand sozusagen alleine da. Da habe ich gedacht, so ein Spielenachmittag wäre für mich eigentlich ideal, um neue Kontakte zu knüpfen. Die Nachmittage bringen mir sehr viel. Da habe ich Gesellschaft. Da kann ich Spielen. Man kann nette Leute, wie du und ich treffen und ist in einer Gemeinschaft, die einen versteht.
Erwin Bühler: Mich interessieren vor allem die Orte, die das DRK besuchen will, z.B. in Waldkirch das Orgelmuseum oder die Fahrt ins Elsass. Dass das Menschliche da ist, finde ich bei den Angeboten des DRK ebenfalls sehr wichtig. Dass einfach jemand da ist, damit Kontakte zwischen den Teilnehmern hergestellt werden. Bei den Ausflügen verläuft alles harmonisch. Es gibt keine lauten Töne, und wenn man sich mit der Zeit auch ein bisschen kennenlernt, bilden sich auch gewisse Freundschaften und es entstehen Kontakte, die über die Veranstaltung hinaus gehen. Im Alter ist man ja oft allein und niemand kümmert sich um einen. Bei den Ausflügen findet doch mancher Anschluss, es finden sich viele Gleichgesinnte und man freut sich dann wieder auf den nächsten Ausflug.
Elfriede Bolle: Ich habe in meiner alten Heimat zum Beispiel mal eine Fahrt mit einem Busunternehmen mitgemacht. Zum Bodensee. Da habe ich buchstäblich hin und zurück kein Wort mit jemandem sprechen können. Die waren alle zu zweit, Ehepaare oder in Gruppen. Ich saß alleine und ich blieb alleine. Es gab keine Möglichkeit auch nur ein Wort zu wechseln. Das würde ich nie wieder machen. Beim DRK hingegen kann ich jeden ansprechen, weil ich weiß, der sucht auch Kontakt. Ich weiß einfach, da kann ich mit jedem reden, die sind alle vom Roten Kreuz, der müsste mir normalerweise antworten. Und die Betreuer sind als Kontaktpersonen natürlich auch dabei.
Welches ist Ihr persönlicher Höhepunkt im Rahmen des Senioren-Sommerprogrammes?
Elfriede Bolle: Ich werde bei -Gemeinsam schmeckt-s besser- mit dabei sein, da werde ich abgeholt. Auch bei allen Ausflügen werde ich mitmachen, weil ich in Bad Krozingen zusteigen kann. Fast alle Ausflüge sind ein -muss- für mich, da muss ich einfach mit dabei sein.
Erwin Bühler: Mein persönliches Highlight ist die Vogesenrundfahrt.
Christa Hütter: Die findet am 31. August statt. Da möchte ich auch mitfahren. Auch zum Orgelmuseum in Waldkirch werde ich mitkommen. Das ich zu den Spielenachmittagen komme ist für mich schon selbstverständlich.
Info: Seit Anfang Juni liegen die Programmhefte des DRK-SeniorenSommers in vielen Apotheken und Rathäusern in der Region aus. Für weitere Informationen steht Frank Schamberger vom DRK-Kreisverband Müllheim unter der Telefonnummer Tel. 07631/1805-15 gerne zur Verfügung.
Unser Bild zeigt Elfriede Bolle, Christa Hütter und Erwin Bühler unterhielten sich mit Waltraut Gugel vom Organisations-Team des DRK-Kreisverbandes über das Projekt DRK-SeniorenSommer.