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Die unhaltbaren Zustände auf der Johanniterstraße in Heitersheim
waren Thema der Elternbeiratssitzung der Johanniterschule am Donnerstag
vorvergangener Woche. Die Johanniterstraße ist täglicher Schulweg von
1000 Schülern. Eine viel zu schmale Fahrbahn und unübersichtliche
Verkehrswegführung für Fußgänger und Radfahrer führen immer wieder zu
brisanten Situationen und einer hochgradigen Gefährdung der Kinder.
Ursprünglich als Innerortsstraße gebaut, wurde die Johanniterstraße zur
Durchgangsstraße für täglich bis zu 8000 Fahrzeuge, darunter viel
Schwerlastverkehr, der im Begegnungsverkehr gezwungen ist, den Gehweg
als Fahrbahn mitzubenutzen. „Dass bisher keine schweren Unfälle
passiert sind, grenzt an ein Wunder“, stellt Elternvertreter Frank
Brots, selbst Anwohner der stark überlasteten Straße und somit
täglicher Beobachter der Situation, fest.
Um endlich erträgliche Zustände zu schaffen, fordern Elternbeirat, Lehrer und Schulleitung der Johanniterschule den sofortigen Bau der Nordumfahrung Heitersheims. Auch der Gemeinderat hat sich bereits einstimmig dafür ausgesprochen, mehr als 300 Bürger haben per Unterschriftenliste ihren Willen erklärt.
An 25. Mai erfolgt der Spatenstich zum Bau der neuen Mehrzweckhalle, die ohne Nordumfahrung ebenfalls über die Johanniterstraße erschlossen werden müsste.
Rektor Löffler legt besonderen Augenmerk auf die Verlegung der Schulbushaltestellen sowie der Parkplätze für den Individualverkehr der Eltern und Lehrer in den Raum der Nordumfahrung, um dem täglichen Verkehrchaos ein Ende zu setzen.
Vereine, Jugendmusikschule und Volkshochschule nutzen ebenfalls das Schulzentrum und zukünftig die neue Mehrzweckhalle intensiv, ein weiterer Grund, endlich für sichere Verkehrverhältnisse auf der Johanniterstraße zu sorgen.