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Am Pfingstmontag, dem 28. Mai, findet bundesweit zum 14. Mal der Deutsche Mühlentag statt. In Müllheim lädt der Markgräfler Museumsverein zu einem Tag der offenen Tür in die im Ausbau befindliche Frick-Mühle ein, nachdem die Veranstaltung in den Vorjahren jeweils rund 1.000 Interessierte anzog und das große Interesse am Fortgang des Mühlenmuseums verdeutlichte.
In der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr können die Mühlenräume und
die bereits installierten Mahlwerke besichtigt werden. In Eigenleistung
hat der Museumsverein viele Arbeitsstunden in den weiteren Ausbau der
Mühle als Zeugnis der gewerblich-technischen Vergangenheit der Stadt
investiert. In den vergangenen Monaten ist vor allem der Mühlengraben
ausgehoben und gemauert worden. Bis Pfingsten soll das Mühlrad mit
einem Durchmesser von 6m eingehängt sein.
Während des Tages besteht die Möglichkeit, an einem geführten Rundgang entlang des Müllheimer Mühlenweges teilzunehmen. Außerdem werden die ersten Exemplare eines Kalenders 2008 mit Markgräfler Mühlenmotiven zu kaufen sein.
Für Kinder besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Malaktion des Kunstpädagogen Peter R. Stoppel. Das Thema der Malaktion lautet: „Was ich in der Frickmühle gesehen habe“, wobei auch das neue Wasserrad sicher eine Rolle spielen wird. Die Teilnahme ist fortlaufend zwischen 11.00 und 16.00 Uhr, kostenlos und ohne Anmeldung, möglich.
Außerdem werden Kinderbilder aus früheren Malaktionen zum Thema „vom Korn zum Brot“ in der Frickmühle ausgestellt.
Am Mühlentag sorgt der Verein für Bewirtung mit herzhaften und süßen Speisen und Getränken. Eine günstige Parkmöglichkeit für den Besuch der Frick-Mühle am Klemmbach besteht auf dem Viehmarktplatz.
Die Frick-Mühle ist eine der sieben historischen Mühlen der Stadt; deren Ersterwähnung als „mulinhaimo“ im Jahr 758 Müllheim als Ort der Mühlen ausweist. Die Mühle wurde 1392 erstmals urkundlich erwähnt und 1690 von Bartlin Frick erworben. Zu ihr gehörte ein großer landwirtschaftlicher Besitz mit Pferden, Schafen und erheblicher Rebfläche. Die Mühle verblieb bis 1912 in Familienbesitz. 1993 hat die Stadt das Gebäude erworben und seit 2002 mit der Einrichtung eines Mühlenraumes begonnen. Die Ausrichtung des Deutschen Mühlentages dient auch dazu, Spenden für den weiteren Ausbau zu sammeln.