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Freiburg (rs) - Der Einzelhandel in Südbaden erlangte 2006 ein respektables Ergebnisse. Er erzielte nominal ein Plus von 2,5 Prozent, dahingegen waren es im gesamten Bundesland Baden-Württemberg nur 2,1 Prozent. Diese positive Bilanz legten Hauptgeschäftsführer Manfred Noppel und Präsident Philipp Frese des Einzelhandelsverband in Freiburg vergangene Woche vor.
Die wirtschaftlichen Entwicklungen in den einzelnen, südbadischen Regionen zeigte sich sehr unterschiedlich. Lag sie in der Stadt Freiburg bei 2,6 Prozent, so waren es im Freiburger Umland „lediglich“ 2,5 Prozent. Als Spitzenreiter wartete der Bereich Bodensee mit einem Plus von 3,8 Prozent auf, gefolgt vom Hochrheingebiet mit 3,4 Prozent. Der Schwarzwald „hinkt“ mit einem Plus von immerhin 1,4 Prozent nach.
Der Mittlere Oberrhein bis vor die Tore von Karlsruhe, hat ein Plus von 2,2 Prozent erreicht und in der Ortenau war das Ergebnis 2,1 Prozent.
Der Vorstand des Einzelhandelsverbandes verwies auf den ausgebliebenen Winter 2006 / 2007, der ein noch besseres Ergebnis verhindert habe. Viele Winterartikel seien bis dato im Lager liegen geblieben.
Insgesamt zeigt sich der Einzelhandel zwischen Bodensee und Oberrhein jedoch zuversichtlich, für das 1.Quartal 2007 wird ein Plus von 2,1 Prozent prognostiziert. 80 Prozent der Einzelhändler erwarten ein Jahr wie 2006. Getragen wird die positive Stimmung in den grenznahen Regionen durch den Einkauf der Besucher aus der Schweiz.