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Auggen – Es war ein denkwürdiger Herbst 2006. Die badischen Winzer werden sich sicher noch lange daran erinnern, denn sie wurden gefordert mit ihrem fachlichen Können und dem unermüdlichen Einsatz in den Rebbergen. Der Grund, der Rekordhitze im vergangenen Juli folgte eine lange Regenperiode im August. Da galt es natürlich vorrangig bei feuchtwarmer Herbstwitterung der Ausbreitung einer Fäulnis zuvorzukommen. „Was daraus resultierte“, so Thomas Basler, Geschäftsführer der WG Auggen, „war wohl die schnellste Lese aller Zeiten, denn innerhalb von nur drei Wochen war die Ernte beendet die in der Regel etwa doppelt so lange dauert.“ Eine konsequente Traubenselektion hat zwar die Erträge deutlich minimiert, war aber gleichzeitig die Grundvoraussetzung für die Erzeugung von Spitzenqualitäten. Das Resultat kann sich sehen lassen oder besser gesagt schmecken lassen. Die 2006er Weißweine haben eine stabile Säure und erweisen sich als sehr frisch und fruchtbetont. Sie fallen etwas leichter aus als im Vorjahr. Die Rotweine, von denen die meisten zwar noch mitten im Reifeprozess stehen werden komplex erscheinen mit ansprechendem Körper. In Auggen ist man davon überzeugt, dem Weinfreund mit dem Jahrgang 2006 wiederum einen hervorragenden Wein bieten zu können. Interessierte Weinfreunde haben am Freitag dem 23. März 2007 die Möglichkeit sich selbst vom neuen Jahrgang bei einer Jungweinprobe in den Kellerräumen der WG Auggen von 17 bis 21 Jahr zu überzeugen.