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In Shanghai nach dem Weg zum Bahnhof fragen? Für die Schüler der Chinesisch - AG am Faust - Gymnasium ist dies die leichteste Übung. Seit 2004 können die Schüler ab Klasse 7 zusätzlich Chinesisch lernen.
Dank des Engagements der Chinesisch-Lehrerin Wen Mao-Eberbach wird
die AG kontinuierlich weitergeführt. Das Angebot zieht so viele Schüler
an, dass überlegt wird, Chinesisch als spät beginnende Fremdsprache
anzubieten. Was schafft die hohe Motivation der Schüler für diese
Sprache? Chinesisch zu sprechen, kann bei Bewerbungen in
internationalen Unternehmen ein Trumpf sein. Attraktiv für die Schüler
am Faust-Gymnasium ist zudem ein Angebot der Firma IKA, das besonders
erfolgreichen Schülern ein dreiwöchiges Berufspraktikum im Rahmen des
Firmenprogramms „IKA incentive plan“ am IKA-Werk in Guangzhou
ermöglicht.
Das Berufspraktikum in Fernost gehört zum Kooperationsprojekt „Chinesisch am Faust“ zwischen dem Gymnasium und der Firma IKA. Herr Stiegelmann, Chef der IKA-Werke, unterstützt die Chinesisch - AGs seit 2006 in vielfältiger Weise und förderte auch den ersten Schüleraustausch zwischen dem Faust-Gymnasium und der Shidong - Schule in Shanghai.
In Zukunft ist die Chinesisch - AG auch mit einem neuen Lehrbuch, Vokabelspielkarten und einem Textbuch ausgestattet. Wen Mao-Eberbach hat die Materialien entworfen, damit die Schüler die komplizierte Fremdsprache schnell, spielerisch und mit geringem Aufwand in kurzer Zeit erlernen können. Die gesamten Herstellungskosten für dieses Lehrwerk trägt die Firma IKA. (Daniela Muthesius)
Bild von links nach rechts: Jürgen Eberbach (Faust-Gymnasium), Wen Mao-Eberbach (Chinesisch-Lehrerin), Réné Stiegelmann (Geschäftsführer IKA-Werke Staufen), Corinna Fuenfgeld (Schülerin Klasse 11, Praktikantin), Benedikt Kirner (Schüler Klasse 11, Praktikum), Hans-Joachim Kraus (Schulleiter Faust-Gymnasium).