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Es ist erfreulich, wie Sie sich auf der Titelseite (Nr3 vom 15.2.07) der Sorgen von Behinderten annehmen und deutlich machen, dass für viele Menschen eine selbstbestimmte Teilnahme am Leben in unserer Gesellschaft mit Hindernissen und Schwierigkeiten gepflastert ist.
Sie zitieren das Bundesgleichstellungsgesetz, doch ich fürchte an der Situation Behinderter wird das auch nicht viel ändern. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass z.B. bei behindertengerechten Zugängen an Kirchen (Umwandlung von Nebeneingängen) Argumente des Denkmalschutzes, der Kosten oder des Vorhandenseins helfender Hände mit Erfolg ins Spiel gebracht werden.
Ähnliches wird ins Feld geführt, wenn ein einseitiger Bürgersteig in einer viel befahrenen Straße mit 30km-Zone liegt, der häufig noch bei doppelseitigen Parkmöglichkeiten zugeparkt wird.
Das was ich hier berichte sind Erfahrungen mit öffentlichen und kirchlichen Stellen, die ich als engagierter Nichtbehinderter in den vergangenen 15 Jahren gemacht habe.
Dieter Schwanke Auggen
Der Leserbriefschreiber hat uns zur Ergänzung das nebenstehende Bild
übermittelt, das von einer Umfrage im Jahr der Behinderten auf 1.
oekumenischen Kirchentag in Berlin stammt. Es veranschaulicht deutlich
die Problematik. Leserbriefe wiedergeben nicht die Meinung der Redaktion. Für den
Inhalt ist der Verfasser verantwortlich