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Die erste Herren-Mannschaft der HG Müllheim-Neuenburg kann doch noch
gewinnen. Deutlich mit 30:20 Toren (Halbzeit 13:12) bezwang man den
Aufsteiger TuS Ottenheim und revanchierte sich zugleich für die
unglückliche Hinspielniederlage. Auch rehabilitierte man sich bei dem
treuen Publikum, die trotz der miserablen Leistungen der vergangenen
Wochen, den Weg in die Sporthalle nach Müllheim gefunden haben.
Mit einer soliden Abwehrleistung und schnellen Gegenstößen konnte man sich nach einer guten Anfangsviertelstunde bereits mit 9:4 Toren absetzen. Doch dann geriet einiges „Sand ins Getriebe“, spielerisch lief fast nichts mehr zusammen, der Gegner wurde regelrecht aufgebaut und konnte Tor um Tor aufholen. Fünf Minuten vor Pausenpfiff stand es dann plötzlich unentschieden. Wenigstens erzielte Amira Khemissi, der an diesem Abend seit langem mal wieder eine ansprechende Leistung zeigte, die 13:12 Halbzeit-Führung.
Nach etwa fünf Minuten in der zweiten Halbzeit die, aus HG-Sicht, wichtigste Phase des Spiels. Nach unentschieden (15:15) erzielte man zunächst drei Tore hintereinander und beim Spielstand von 18:15 konnte man sogar nochmals sechs Tore in Folge nachlegen. Die Gäste dezimierten sich in dieser Phase selbst durch teilweise hartes Einsteigen und dadurch resultierende Hinausstellungen. Diese Überzahlsituationen wurde konsequent ausgenutzt, der Rest des Spiels war dann nur noch reine „Formsache“. Stark an diesem Abend die „French-Connection“, angefangen mit einem gut disponierten Torhüter Salah Lechehab und Cedric Pintor, der nicht nur sechs Tore im zweiten Spielabschnitt erzielte, sondern immer wieder seine Mitspieler in gute Wurfpositionen brachte.
Insgesamt eine solide Vorstellung unserer „Holzer-Buben“, die gezeigt haben, dass sie das Handballspielen doch nicht verlernt haben. Umso wichtiger aber die Erkenntnis, dass der Auftritt, Mut gemacht hat für die weitere Erntwicklung des Teams.
Nächstes Wochenende ist wegen Fastnacht erst einmal spielfrei, dann geht’s zum Lokalderby an den Oberrhein nach Weil. Hier wird ein sicherlich anderer Gegner auf uns warten, als der TuS Ottenheim und man wird gespannt sein, ob man an die gezeigten Leistungen anknüpfen kann.