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Neuenburg – has – Eigentlich wollte sie Sprachen studieren, die
jetzt gekürte Uhrmachermeisterin Christa Kiehn aus Neuenburg, doch als
Tochter eines selbständigen Handwerkers in der ehemaligen DDR
(Vogtland) gehörte sie fast schon zum Klassenfeind und war deshalb vom
Studium ausgeschlossen. Ihre Liebe zur Mathematik, dem Bereich
Fachzeichnen und der interessanten Welt der Uhren die sie im
elterlichen Betrieb kennen und lieben lernte bestärkten ihren
Entschluss den Beruf des Uhrmachers zu lernen. Bereits im Juni 1966
absolvierte sie erfolgreich die Meisterprüfung im Uhrmacherhandwerk.
Gerade als Frau, auch in der ehemaligen DDR eine Meisterleistung. Mit
ihrem Ehemann Volker Kiehn startete sie schon früh in die
Selbständigkeit. Heute betreibt sie einen Fachbetrieb für Uhren,
Schmuck und Juwelen in Neuenburg, Am Rathausplatz 2. Im nächsten Jahr
kann sie auf erfolgreiche 40 Jahre Selbständigkeit mit Stolz zurück
blicken. Sie freute sich deshalb auch, als sie noch vor diesem Jubiläum
am vergangenen Sonntag aus den Händen von Kreishandwerksmeister Gerhard
Lorenz den Goldenen Meisterbrief erhielt.
Herzlichen Glückwunsch auch vom Team des Markgräfler Bürgerblattes.