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Mit hervorragenden Leistungen festigte die Verbandsligamannschaft des KKSV Heitersheim ihren Platz im Mittelfeld und ist ihrem Saisonziel Klassenerhalt einen riesigen Schritt näher gekommen. Die Mannschaft aus Leibertingen wurde im ersten Kampf mit 4:1 geschlagen, die Begegnung gegen die Bundesligareserve der SSVg Brigachtal wurde allerdings mit 4:1 verloren.
„Gerade in der verlorenen Paarung hat die Mannschaft aber gezeigt, wie toll sie drauf ist. Das war wohl das beste Mannschaftsergebnis seit meiner Zeit als Trainer dieser Mannschaft“ war Trainer Hariolf Schmid trotzdem hoch zufrieden. Zwei seiner Schützlinge wuchsen in dieser Begegnung regelrecht über sich hinaus. Colin Merkert erzielte mit 387 von 400 möglichen Ringen einen neuen persönlichen Rekord und holte den Ehrenpunkt für die Heitersheimer. Aber zwei seiner Mannschaftskolleginnen waren sogar noch besser. Allen voran Ana Spajic. Die 13-jährige musste gegen den Nationalschützen Rothmund antreten und dieser vertrat noch im Juli dieses Jahres den Deutschen Schützenbund bei den Weltmeisterschaften in Zagreb. Und er lieferte ein Weltklasseergebnis ab. Mit 398 Ringen lag er fast am Maximum von 400. Dies konnte Spajic zwar nicht erreichen aber mit 392 Ringen lag sie nur 6 Ringe zurück und hatte diesem Crack alles abverlangt. „Als mir unser Trainer sagte, gegen wen ich da schießen muss, bekam ich schon etwas weiche Knie. Dann wollte ich aber die Chance nutzen und ihn soweit als möglich unter Druck setzen“ sagte Spajic später. Ihr Ergebnis ist in dieser Liga wohl noch nie von einer so jungen Schützin erzielt worden. Susanne Schladebach musste sich der schweizerischen Nationalschützin Schnyder geschlagen geben, obwohl auch sie die Schallmauer von 390 Ringen erreichte. Ebenso war für Larissa Hege und Michaela Schmid gegen ihre jeweiligen Gegnerinnen kein Kraut gewachsen. „Diese Begegnung war von der Qualität mit Abstand das beste an diesem Spieltag und wir können erhobenen Hauptes den Stand verlassen“ zeigten sich die Heitersheimer Schützen voller Selbstbewusstsein.
Bereits am Vormittag hatten sie gegen Leibertingen klar mit 4:1 gewonnen, wobei der Wettkampf allerdings erst in den letzten Schüssen entschieden wurde. Matthias Schmid kam neu in die Mannschaft und rechtfertigte das Vertrauen. Nach anfänglichem Rückstand zog er seinem Gegner nervenstark davon und gewann letztendlich klar. Merkert musste seinen Punkt dem Gegner überlassen. Spajic trat diesmal gegen den deutschen Jugendvizemeister mit dem Luftgewehr an und hier siegte die Unbekümmertheit über Erfahrung, denn Spajic erzielte 388 Ringe, was für ihren Gegner an diesem Tag zu viel war. Damit führte man 2:1 und die beiden anderen Begegnungen endeten regelrecht dramatisch. Hege lag eigentlich immer im Rückstand, bis ihrem Gegner im vorletzten Schuss eine Sieben unterlief, was ihn uneinholbar zurück warf. Schladebach beendete den Wettkampf wieder einmal ringgleich mit ihrem Gegner und musste bereits zum dritten Mal in dieser Saison ins Stechen. Diesmal war sie die Glücklichere und holte den 4. Einzelpunkt der Mannschaft.
„Platz 7 von 12 Mannschaften mit 8 Punkten Vorsprung bei Halbzeit der Saison konnte man beileibe nicht erwarten“ drückt OSM Hamm den Stolz des ganzen Vereines aus.