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Freiburg (rs) - Der Getränkeabsatz ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht um ca. ein Prozent zurückgegangen, insgesamt konnte die Freiburger Privatbrauerei an der Schwarzwaldstraße jedoch das Ergebnis verbessern und den Gewinn des Vorjahres fast verdoppeln. Mit diesem Ergebnis schließt sie das laufende Brauerei-Geschäftsjahr ab. Insgesamt meldet Ganter einen Getränkeabsatz von 247.000 Hektolitern, davon entfallen etwa 60 Prozent (150.000 hl) auf Bier, die übrigen 40 Prozent auf alkoholfreie Getränke. „Es zeigt sich, dass der von uns eingeschlagene Weg richtig ist. Unsere Strategie, auf Qualität statt auf Quantität zu setzen, geht auf. Die Traditionsmarke Ganter wird sich weiterhin alleine und erfolgreich am Biermarkt behaupten“, so Geschäftsführer Maximilian Erlmeier.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte Ganter rund 2,3 Millionen
Euro neu, allein die Modernisierung des Sudhauses, u.a. mit neuester
Technik in den Läuterbottichen, kostete 1,1 Mio. Euro. Um den
gewachsenen Markt bedienen zu können, wurden rund 3.500 neue Bierfässer
und zusätzliche 25.000 Kästen für das „Freiburger“ Pilsner angeschafft.
Bei jüngeren Konsumenten inzwischen zum Kultgetränk geworden, strebt das Unternehmen beim „Freiburger“ für das kommende Geschäftsjahr ein Plus bis zu 40 Prozent an.
Die Absatzzahlen für das „Badisch Weizen“ sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Gut entwickelt sich das Starkbier Wodan, das, seit 03. Oktober 1898 als Marke eingetragen, mit dem historischen Original-Etikett etwa 10 Prozent zugelegte.
Die Marketingstrategie hat bei der Premium Marke „Freiburger Pilsner“ voll gegriffen. „Wir haben unser starkes Produkt am hart umkämpften Markt nicht nur gut positioniert, sondern den Absatz um 65 Prozent gesteigert“, freut sich Katharina Ganter-Fraschetti (Bild Mitte), für das Marketing zuständig ist.
Die Brauerei hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von weiteren, nicht lukrativen Objekten getrennt. „Damit verzichten wir auf ein Engagement um jeden Preis und setzt auf Qualität und Stabilität. Nach der Straffung und Optimierung unseres Vertriebs im abgelaufenen Geschäftsjahr, liegen wir voll im Plan“, so Detlef Frankenberger (im Bild links) in der Geschäftsleitung zuständig für den Vertrieb.
Die Brauerei möchte auch im europäischen Ausland wachsen, derzeit mit Schwerpunkt Frankreich, Schweiz und Italien. Dieser Markt wird intensiv und erfolgreich von Katharina Ganter-Fraschetti bearbeitet.
16 Auszubildende gehen, bei derzeit 98 Mitarbeitern, bei der Privatbrauerei in die Lehre, damit beweist sie ihr beispielhaftes Engagement. „Wir stehen der Jugend gegenüber in der Verantwortung und sind bestrebt, unseren Auszubildenden bei entsprechender Leistung eine Chance für ihre berufliche Zukunft zu geben“, so Katharina Ganter-Fraschetti.
Nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“ bekennt sich die Brauerei zu ihrem Standort in Südbaden.