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Markgräflerland – has – Obwohl wir immer beteuern, dass der beste
Freund des Menschen ein geliebtes Tier ist, werden jährlich Millionen
Tiere misshandelt, gequält, ausgesetzt oder gar getötet. Dabei sind sie
oft unsere treuen Weggefährten die uns vor Einsamkeit bewahren und nach
schwerer Krankheit allein durch ihre Anwesenheit bei der Genesung
unterstützen. Oder denken wir beispielsweise an Delphine oder Pferde
die erfolgreich zu Therapien eingesetzt werden. Vergessen wir auch
nicht wie viel Hilfe wir durch Tiere erfahren, ob in der
Landwirtschaft, im Rettungswesen, in der Forschung oder auch im
privaten Bereich, wenn wir beispielsweise unsere Hunde zur Sicherung
von Haus, Hof und Leben einsetzen. Sicher sind dies nur Bruchstücke von
Leistungen die von Tieren erbracht werden.
Allein daran müsste man doch erkennen, wie wichtig uns Tiere in Wirklichkeit sind und deshalb unserer ganzen Fürsorge bedürfen. Doch dann erfährt man beispielsweise vom Schicksal der jungen Dogge-Mischlingshündin Xenia. Sie war noch nicht stubenrein und der Besitzer bestrafte sie jedes Mal, wenn sie ihre Notdurft in der Wohnung verrichtete, indem er sie kalt abduschte, für Stunden vor die Tür warf und dies im kalten November. Aber damit noch nicht genug. Wenn seine Erziehungsmethoden scheiterten trat er Xenia so stark, dass sie die dabei auch mal Treppe hinunterfiel und sich dabei die rechte Vorderpfote brach. Es ist dem heutigen Besitzer und einer Tierärztin aus Müllheim sowie einer Tierklinik zu verdanken, dass Xenia jetzt in einer besseren Umgebung lebt und sich diesen Misshandlungen nicht mehr aussetzen muss. Leider wurde sie kürzlich in Freiburg von einem frei laufenden Pitbul angegriffen und am Hals schwer verletzt. Der neue Besitzer, der sich bei diesem Vorgang den Arm gebrochen hat, hofft natürlich, dass Xenia die so viel misshandelt wurde nicht auch noch unter diesem Vorfall zu lange leiden muss und schnell wieder gesund wird.
Auch die Tierschützerin Traudel Ihringer
aus Müllheim berichtete uns, dass ihr Kater Chico, den sie vor Jahren
vor dem Einschläfern rettete, kürzlich von einem Auto angefahren wurde
und sich am Sprunggelenk schwer verletzte. Nur die Ärzte für
Gelenkchirurgie in einer Freiburger Spezialklinik und eine Tierärztin
aus Müllheim konnten helfen. Dieses Beispiel beweist auch wieder wie
rücksichtslos, in diesem Fall der Autofaher, mit Tieren umgegangen wird
und wie viel Einsatz nötig ist, um verletzte Tiere von ihren Schmerzen
zu befreien. Die Naturschützerin Traudel Ihringer aus Müllheim hat
alles getan, damit ihr Kater Chico behandelt wird. Aber viele in
unserer Gesellschaft tun dies nicht. Ihnen ist jeder Aufwand zu viel.
Lieber lassen sie ihr Tier verenden oder um ihr Gewissen zu beruhigen
einschläfern. Oft sind es finanzielle Gründe seinem besten Freund dem
Hund, der Katze, dem Pferd oder auch den vielen anderen Tiergattungen
nicht zu helfen. Doch auch hier gibt es Möglichkeiten die anfallenden
Kosten durch eine Tierkrankenversicherung übernehmen zu lassen. Wer
sich für die Rettung vieler Tiere, für den Tierschutz oder auch für die
Tierkrankenversicherung interessiert, der erhält umfassende
Informationen bei der Tierschützerin Traudel Ihringer unter der
Telefonnummer 07631/13087.
Wir hoffen, dass wir mit diesem Bericht einen kleinen Einblick in die Schicksale von Millionen Tieren geben konnten.