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Hohen Besuch von den Hieber’s Frische-Center erhielt dieser Tage die Winzergenossenschaft Auggen. Karsten Pabst, Mitglied der Geschäftsleitung, war mit seinem Weinberater-Team eigens zur Weinlese gekommen, um unter „Edition Hieber“ ein neues Projekt mit Weißburgunder-Sekt aus Auggen zu starten. Bisher gibt es im Rahmen von „Edition Hieber“ schon Auggener Schäf Regent, jene betont milde Rotweinsorte mit mediterranen Anklängen. Pabst: „Wir wollen unseren Kunden möglichst regionale Produkte von bester Qualität und Frische bieten. Die Partnerschaft mit Produzenten aus der Umgebung ist uns wichtig. So können wir die umweltschonende Herstellung sichern.“ Es ist bekannt, dass der Lebensmittelhändler zum Beispiel auch Partnerschaften mit Fleischproduzenten der Region unterhält und auf die umweltschonende und artgerechte Tierhaltung pocht. So passt die Partnerschaft mit der Winzergenossenschaft Auggen gut ins Konzept, die sich ihrerseits dem umweltschonenden Weinbau verschrieben hat. Daher wurde bereits die pilzresistente Rotweinsorte Regent aus Auggen ins Programm genommen.
Für die Sektbereitung muss nun erst einmal der Jungwein ausgebaut
werden. Kellermeister Andreas Philipp: „Es soll ein Qualitätsprodukt
werden, so dass anschließend nur klassische Flaschengärung in Frage
kommt.“ Mindestens neun Monate muss der Sekt dann auf der Flasche
reifen, bis schließlich über das Rüttelpult die Hefe entfernt wird und
der Sekt die Trinkreife erhält. Pabst und sein Team wollen den
Werdegang begleiten und immer wieder in Auggen vorbeischauen, bis
schließlich ein erstklassiges Produkt den Kunden offeriert werden kann.
Doch bis dahin ist noch ein Stück Weg zurückzulegen.
Text und Bild: Dieter Simon