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Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hausen laden anlässlich des 50-jährigen Bestehens ihrer Wehr am Wochenende, 16. bis 18. September in das Gerätehaus im Löwenweg ein. Die Feuerwehrmänner wollen das Jubiläum gemeinsam mit Familienangehörigen, Freunden und Gästen festlich begehen.
Das Festprogramm anlässlich des Jubiläums beginnt am Samstag um 19
Uhr mit dem Fassanstich durch Ortsvorsteher Reinhard Faller.
Unterstützt werden er und die Floriansjünger durch die drei Spieler des
Alphornecho Tuniberg mit ihren imposanten Hörnern, die Stimmung ins
Festzelt bringen. Zu vorgerückter Stunde erwacht dann das Leben an der
Bar der Youngsters der aktiven Wehr. Wer den Mischgetränken und
Longdrinks der jungen Leute nicht traut, wird sich am Wein- und
Sektbrunnen mit Sicherheit gut aufgehoben fühlen.
Der Sonntag beginnt mit einem Festgottesdienst um 9.30 Uhr in der Kirche St. Johannes.
Ab 11 Uhr beginnt der Frühschoppen im Festzelt und zur Unterhaltung spielen die „Kirchhofener Volksmusikanten“. Zum Mittagessen wird Rindfleisch mit Bouillonkartoffeln und Meerrettichsoße und Sauerbraten mit Spätzle und Salat angeboten, anschließend gibt es Kaffee und Kuchen.
Am Nachmittag findet ein Festumzug mit befreundeten Feuerwehren und Musikvereinen durch Hausen statt. Aufstellung und Start ist um 14 Uhr an der Möhlinhalle. Der Umzug bewegt sich durch die festlich geschmückten Straßen an der Kirche vorbei bis an das andere Dorfende und mündet dann im Löwenweg auf dem Festplatz vor dem Gerätehaus.
Am Abend gilt wieder gemütliches Zusammensein.
Am Montag, zu Kuchen und Kaffee sind traditionell die Hausener Senioren und ihre Freunde aus nah und fern zu einem Volkstümlichen Nachmittag eingeladen.
Ab 17 Uhr gibt es wie jedes Jahr das Handwerkervesper. Serviert werden Schlachtplatte und Eisbein mit Sauerkraut.
Um 20 Uhr spielt noch einmal der Hausener Musikverein auf und zu späterer Stunde öffnen die jungen Wehrmänner wieder die Feuerwehrbar.
Im Februar 1956 schlossen sich engagierte Hausener Bürger zusammen und gründeten eine Freiwillige Feuerwehr (FFW). Damit wurde die bis dahin bestehende Wasserwehr der Gemeinde aufgelöst. Auf ehrenamtlicher und freiwilliger Basis und mit hoher Einsatzbereitschaft wollten die Gründungsmitglieder in kameradschaftlichem Geist dem Wohl der Dorfgemeinde dienen. Gemäß dem eigenen Auftrag „Gott zur Ehr, dem Nächst zur Wehr“ handeln die Mitglieder der Feuerwehr bis heute und auch künftig. Im Dienst der Allgemeinheit setzen sie Freizeit, Nerven, Kraft und Können und das eigene Leben zur Gefahrenabwehr ein.