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Über 200 EURO Telefongebühren muss eine Frau aus einer Umlandgemeinde nun entrichten, nachdem sie mehrfach versucht hatte, mit einer Firma Verbindung aufzunehmen, die ihr eine Gewinnbenachrichtigung zugeschickt hatte. Die Firma, vermutlich ein Briefkastenunternehmen mit der Sonne im Firmentitel, ließ die Anfragende immer an einem Telefoncomputer auflaufen. So zogen sich die Telefonate hin und dauerten jeweils etwa 15 Minuten, bis klar war, dass ein persönlicher Ansprechpartner überhaupt nicht zur Verfügung stand. Auf den vermeintlichen Gewinn wartet die Frau heute noch.
Wie bereits mehrfach geschehen, warnt die Polizei immer noch eindringlich, auf diese vermeintlichen Gewinnbenachrichtigungen zu reagieren. In annähernd allen Fällen gab es noch nie etwas zu gewinnen, außer für den Absender, der in aller Regel durch überteuerte Telefongebühren „Reibach macht“. Oder durch Warenbestellungen, die die Empfänger dieser Gewinnmitteilungen vornehmen müssen, um überhaupt den angeblichen Gewinn erhalten zu können. Auch bei dieser dubiosen Bestell-Masche sind die Absender die Gewinner, die Empfänger der Gewinnnachricht eindeutig die Verlierer.
Tipps im Umgang mit so genannten Gewinnbenachrichtigungen hält auch die Prävention der Freiburger Polizei bereit, Telefon 0761/882-4190.