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Der größte Stolz eines Schulanfängers ist … der Schulranzen. Wer kann sich nicht an seinen ersten Schultag und an die Freude am ersten Schulranzen erinnern? Doch was macht man mit dem einst so begehrten Objekt, wenn die Grundschuljahre vorbei sind und die Kinder etwas „cooleres“ wollen?
Man könnte ihn als Aufbewahrungsort für Krimskrams u.s.w. benutzen.
Doch wesentlich sinnvoller wäre es, wenn sich noch jemand darüber
freuen würde. Christiane Reichenstein aus Buggingen bewogen solche
Überlegungen sich einmal umzuhören und dabei stieß sie auf die
Hilfsorganisation GAiN (Global Ad Network). Das ist ein Zweig des
überkonfessionellen Missionswerks Campus für Christus. Sie sammeln u.A.
gebrauchte, gut erhaltene Schulränzen, die dann an Kinder in ärmeren
Ländern verteilt werden.
Diese Aktionen finden schon seit 2003 statt. Für arme Familien ermöglicht diese Schulausstattung erst ein Schulbesuch für die Kinder. Hunderte von Kindern in Lettland Algerien, Armenien, Iran, Uganda, Tadschikistan ,Litauen ,Israel, Indien und Nordkorea erhielten Schulränzen mit dem nötigen Schulmaterial. Mitarbeiter vor Ort, oft aus Kirchengemeinden, nehmen die Verteilung vor.
Es wäre schön, wenn sich viele Familien im Markgräflerland daran beteiligen könnten ,um diesen Kindern zu helfen. Großartig wäre es, wenn sich ganze Schulklassen beteiligen würden.
Bei Frau Reichenstein kann man die Schulränzen abgeben. Sie bringt sie dann zu der nächsten Sammelstelle nach Freiburg.
Der Ranzen sollte unbeschädigt und sauber sein. Wer will, kann ihn noch mit Schulmaterial wie z.B. Buntstifte, Hefte, Mäppchen u.s.w. füllen. Ansonsten ergänzen die Mitarbeiter von GAiN den Inhalt. Einen festen Abgabetermin gibt es nicht. Gesammelt wird immer, denn der Schulbeginn in anderen Ländern entspricht nicht immer dem unseren.
Mehr Informationen können sie bei Frau Christiane Reichenstein in Buggingen, Fliederweg Tel.07631-10421 erhalten, oder direkt über Internet: www.gain-germany.org
Sabina Dobslaw