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G. Neumann-Scott von Bike & Sport, Feldkirch, gab uns einige wesentliche Tipps und Hinweise bezüglich der neuen Technik und auf was man achten sollte – Beratung im Fachgeschäft zahlt sich eben aus - und stellte uns ein Fahrrad und zwar ein Pedelec zur Verfügung.
Beim Pedelec wird über einen Elektromotor Kraft hinzugeschossen. „Gas geben wir“ über die Pedale. Leichtes Treten genügt. Das Test-Rad hatte eine praktische Anfahrhilfe, Gasgriff kurz drehen und das Fahrrad beschleunigt aus dem Stand auf 6 km/h. Weiter leicht treten, der Antrieb des Elektromotors beschleunigt beachtlich stark und im Nu sind 25 km/h erreicht. Die Geschindigkeit wird über den Gasdrehgriff oder mit weniger treten reguliert. Bergfahrten mit dem Pedelec verlieren ihren Schrecken und das beschwerliche treten. Herrlich mit welcher Leichtigkeit Steigungen gemeistert werden. Mit den Pedelecs lässt sich nicht fahren ohne zu treten. Dafür Führerscheinfrei, keine Versicherung, keine Steuer. Im Gegensatz dazu die sogenannten E-Bikes hier ist ein Führerschein notwendig. (Das ist aber hier nicht das Thema). Eine Helmpflicht besteht zwar nicht, ist aber immer empfehlenswert der Kopf verfügt schließlich über keine Knautschzone.
Eine wichtige Rolle spielen die Akkus. Ein leistungsstarker Nickel-Metallhydrid-Akku bietet Lebensdauer, auch mehr Power und keinen „Memory-Effekt“. Wichtig erscheint uns die Handlichkeit, die sich in der leichten Entnahme bzw. Austauschbarkeit manifestiert. Ein Zweitakku erhöht die Reichweite wesentlich. Vorteilhaft auch, dass der Ladezustand des Akkus immer leicht abgelesen werden kann im Betrieb wie beim Ladevorgang. Der Akku kann an jeder Steckdose aufgeladen werden.
Der Motor ist wartungsarm und soweit wir beurteilen können in keinster Weise mit Problemen behaftet. Das Prinzip der Pedelecs funktioniert in etwa so, wie die Servo-Lenkung beim Auto. Ein leichter Druck führt zu einer Kraftersparnis. Der sportliche Radfahrer mags belächeln – aber für alle anderen eine echte Alternative ohne sportlichen Kraftaufwand mit viel Spaß zu radeln. Auch weitere Strecken und vor allen Dingen auch im hügeligen Gelände eine bequeme Fahrweise.
Das Fahren mit geringem Kraftaufwand macht großen Spass. Doch Vorsicht bei soviel Spass vergisst man leicht: „heutige Akkus – sofern ein Nickel-Metallhydrith-Akku - haben nur eine begrenzte Reichweite von etwa 40 km“ Nickel-Cadmium-Akkus nur ca. 25 km Reichweite. Je nachdem wie wir die eigene Kraft zum vorwärtskommen einsetzen mal mehr oder weniger. Es empfiehlt sich auf jeden Fall in einen zweiten Akku zu investieren. So kommen Sie immer noch mit weniger Kraftaufwand nach Hause.
Das Fahrrad bietet einfach Fahrspass. Wer nur wenige Kilometer zur Arbeitsstelle hat spart so mit Vergnügen Sprit und trägt damit zur Schonung unserer Umwelt bei. Energiekosten bei 100 km etwa 20 Cent. 100 km reine Spritkosten beim Auto etwa 15 Euro.
Fazit: Ein Elektrofahrrad schont den Geldbeutel, schont die Umwelt, den Spaßfaktor gibt’s dazu noch gratis.