Freizeit und Hobby

Freizeitangebote, Veranstaltungen, Jugend, Kinder, Ferien Auggen, Bad Bellingen, Bad Krozingen, Badenweiler, Ballrechten-Dottingen, Buggingen, Ebringen, Ehrenkirchen, Eschbach, Hartheim, Heitersheim, Müllheim, Münstertal, Neuenburg, Pfaffenweiler, Schallstadt, Schliengen, Staufen, Sulzburg

zur vorherigen Ausgabe << Ausgabe vom Ausgabe vom 26. Mai >> nächste Ausgabe am 09. Juni

| Home | Impressum | Anzeige aufgeben
Markgraefler Bürgerblattzurückzu Favoriten hinzufügenemail an redaktionDiese Seite ausdrucken

Gewaltprävention und Jugendschutz

Informationen zu „Snuff-Videos“ - Gestellte Tötungs-Videos oder „live“ dokumentierte Morde?

Mit der zunehmenden Verbreitung der privaten Nutzung des Internets und der Möglichkeit, Bilder und Filmsequenzen auf Handys herunter zu laden und diese auf andere Handys zu übermitteln (bluetooth-Technologie), häufen sich Meldungen über die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche auf diese Weise Aufzeichnungen von scheinbar echten Tötungsdelikten (Snuff-Videos), Bilder von getöteten Soldaten aus aktuellen Kriegshandlungen und von toten Menschen aus Katastrophengebieten verbreiten.

Der Begriff „Snuff“-Video kommt von dem englischen Wort „to snuff out“ (jemanden umbringen, eine Kerze ausblasen, ein Leben auslöschen). Videos dieser Art sind im World Wide Web (www) stark verbreitet und können über einschlägig bekannte Websites sowie Tauschbörsen herunter geladen werden. Die Inhalte dieser Video-Dateien reduzieren sich meist auf kurze, zusammenhanglose reine Tötungshandlungen, die aus gestellten Film- oder Videoproduktionen stammen. Es ist allerdings nicht grundsätzlich ausgeschlossen, dass auch Dokumentationen echter Tötungsdelikte auftauchen.

Neben Websites mit Snuff-Videos gibt es im Internet auch zahlreiche Home-Pages mit Bilddateien bzw. Fotofolgen, die Verstümmelungen, Abnormitäten (angeborene oder krankheitsbedingte Missbildungen), entstellte Unfall-, Kriegs- oder Katastrophenopfer zeigen. Ein besonders grausames Beispiel ist eine Bildserie über ein reales Tötungsdelikt in den USA, die die Zerlegung und Schändung einer Leiche durch nackte Personen zeigt.

Über das Internet sind diese Filme und Einzelbilder Kindern und Jugendlichen zugänglich und werden von diesen von Handy zu Handy (bluetooth-Technologie) verbreitet.

„Snuff-Videos“ und Tauschbörsen mit den beschriebenen Film- und Bildersequenzen werden von im Ausland agierenden Verbreitern ins Internet eingestellt. Es gibt von der Bundesrepublik aus gegenwärtig keine Erfolg versprechenden Ermittlungsansätze, solange deren Verhalten in den jeweiligen Ländern (z.B. USA, Niederlande) nicht strafbar ist oder nicht verfolgt wird.

Verbreitung in Deutschland ist strafbar

§ 131 Strafgesetzbuch verbietet unter anderem die Herstellung von Medien, die grausame oder unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen zeigen. Ebenfalls strafbar sind die Verbreitung solcher Inhalte,  die öffentliche Darstellung und das Anbieten,  das Überlassen oder das zugänglich machen an Personen unter 18 Jahren. Damit machen sich auch die Jugendlichen strafbar, die „Snuff-Videos“ von Handy zu Handy übermitteln. Gleiches gilt für pornografisches Bild- oder Videomaterial. Wer solche Videos auch über Handys weiter gibt, Kindern oder Jugendlichen vorzeigt oder zugänglich macht wird aufgrund des Paragraphen 184 Strafgesetzbuch bestraft. Dennoch sind diese „Snuff-Videos“ auch in Freiburg und Umgebung unter vielen Jugendlichen verbreitet und bestimmen nicht selten die Gespräche an Treffpunkten, in Schulbussen und in den Schulpausen.

Ebenso ist die unberechtigte Weitergabe und Veröffentlichung der Handyfotos von Einzelpersonen ohne Zustimmung des/der Abgebildeten nach den Bestimmungen des Kunsturheberrechtes und des Paragraphen 201a Strafgesetzbuch strafbar. Den Geschädigten stehen bei einer ungenehmigten Veröffentlichung überdies Schadensersatzansprüche zu.

Medien-Kompetenz von Kindern und Jugendlichen  stärken

Eltern, Lehrer und erziehungsberechtigte Personen sollten sich in der Internet und Handytechnologie sachkundig machen, um kompetente Hilfestellung geben zu können, damit junge Menschen die neuen Medien sinnvoll  nutzen. Möglicher Missbrauch und die damit verbundenen Gefahren für Kinder und Jugendliche müssen verhindert werden.

Tipps der Polizeidirektion Freiburg

Nehmen Sie sich Zeit für junge Menschen, die Ihnen anvertraut sind. Regelmäßige Gespräche schaffen ein gutes Vertrauensverhältnis. Thematisieren Sie auch mögliche Nachrichten mit beunruhigenden Inhalten, Fotos oder Videos auf den Handys und sprechen Sie über die damit verbundenen Gefahren und Risiken.

Erwerben Sie Medienkompetenz, in dem Sie sich als Eltern, Lehrer oder erziehungsberechtigte Personen über die neuen Medien, deren Technik und  Nutzen aber auch Gefahren informieren. Die Informationsbroschüre „Klicks-Momente“ der Polizei Baden-Württemberg hilft Ihnen dabei.

Machen Sie sich mit den Geräten vertraut, mit denen die Kinder und Jugendlichen ganz selbstverständlich umgehen (insbesonder

Googlepowered by google

Bürgerblatt Web

Kleinanzeigen für verschiedenes Immobilien und Stellenangebote

Kleinanzeigen

Immobilien

Stellenmarkt

Wichtige Adressen Apotheken Ärzte Telefonnummern Notruf

Apotheken

Ärzte

Telefonnummern

Internetadressen

Vermischtes

Gewaltprävention

travel to nature

Achtung Betrug

Bildband Schwarzwald

Mietvertraege

Bronze für Ellen Heiny

Elektrofahrräder

Chirac in Hartheim

Elektrofahrräder

Erdbeer-Spargelfest

Obstbrände

Eschbach liest vor

Ultraleichtflugzeuge

Gasthaus Krone

geschützte Betonsteine

Hobby Klettern

Kampfkunstwelt

Kundenzufriedenheit

Metall-Meister

Preisübergabe

Redcoffeebox

Schachclub Ebringen

Schmuckstück Bast

Schwimmen für Kinder

Spargelfest Seefelden

Studienfahrt Auschwitz

Zahnersatz

Das Markgräfler Bürgerblatt stellt sich vor

Redaktion des MBB

Geschichte vom MBB

Termine 2007 (PDF)

Mediadaten des MBB

AGB des MBB

Archiv der bisherigen onlineausgaben

06. September 2007

02. August 2007

26. Juli 2007

12. Juli 2007

28. Juni 2007

14. Juni 2007

24. Mai 2007

10. Mai 2007

26. April 2007

19. April 2007

05. April 2007

22. März 2007

15. März 2007

01. März 2007

15. Februar 2007

26. Januar 2007

18. Januar 2007

14. Dezember 2006

30. November 2006

17. November 2006

10. November 2006

27. Oktober 2006

13. Oktober 2006

29. September 2006

14. September 2006

03. August 2006

21. Juli 2006

07. Juli 2006

23. Juni 2006

09. Juni 2006

26. Mai 2006

12. Mai 2006

24. März 2006

10. März 2006

23. Februar 2006

09. Februar 2006

26. Januar 2006

19. Januar 2006

Archiv 2005

Gemeinden

Auggen

Bad Bellingen

Bad Krozingen

Badenweiler

Ballrechten-Dottingen

Buggingen

Ebringen

Ehrenkirchen

Eschbach

Hartheim

Heitersheim

Müllheim

Münstertal

Neuenburg am Rhein

Pfaffenweiler

Schallstadt

Schliengen

Staufen

Sulzburg


© Texte by Müllheimer Verlags GmbH --- © Konzept, Layout und Programmierung by info-art webdesign freiburg
Surftipps | Parkett und Dielen | Linoleum und Naturböden | Badischer Verlag | Werbung Bad Krozingen | Holzbodenseife | Trip Trap| Holzbodenpflege | Holzbodenschutz | Parkettpflege | Parkettschutz | Parkettreiniger | Holzboden ölen | Parkett ölen | Parkett Pflege