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Hartheim/Fessenheim – has – Hatten doch unsere Bundespolitiker aus den Chefetagen keine allzu großen Ambitionen an einer „kleinen Brücke“ am großen Strom gezeigt, so bewies der französische Präsident Jacques Chirac, dass diese, für unsere Bundespolitiker in ihrer Bedeutung scheinbar zu kleine Brücke auch zu großen Freundschaften auf beiden Seiten führen kann. Freundschaften, die es möglich machen auch künftigen Generationen den Frieden zu bewahren. Erinnern wir uns noch wie lange es gedauert hat bis Deutschland und Frankreich sich aus der Umklammerung von Feindschaft und zerstörender Kriege endlich befreit hatten. Ist es da nicht wichtig gute Freundschaften zu erhalten und immer wieder mit neuen Freundschaftsbeweisen, wie auch die Hardtbrücke, zu beleben. Bürger auf beiden Seiten des Rheines haben diesen Brückenschlag vom vergangenen Wochenende wohl richtig verstanden und ihn gefeiert.

Wie wichtig diese „Freundschaftsbrücke“ auch für den französischen Präsidenten war bewies er durch seinen volksnahen und charmanten Besuch. Doch wo war unsere bundespolitische Prominenz? Leider konnten wir auf deutsche Seite keinen Wahlkampf inszenieren damit man sich mit der neuen deutsch-französischen Brücke für diesen eventuell schmücken oder profilieren könnte. Politik ist leider oft auch nur ein Geschäft oder?