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Weinbau besitzt in Laufen eine alte Tradition. Das Kloster St. Trudbert und der Johanniterorden in Heitersheim besaßen schon im Jahre 1350 Rebflächen in der Lage „Laufener Altenberg“. Sie wussten damals schon den Laufener Tropfen zu schätzen. Die fruchtbaren Lehm-, Kalk- und Mergelböden und das ausgesprochen warme Weinbauklima waren mit ein Grundstein dafür, dass es im 18. und 19. Jahrhundert stetig mit dem Weinbau aufwärts ging. Ein weiterer Meilenstein zum Fortschritt im Rebenan- und aufbau war der Beginn der Sortenbereinigung im 18. Jahrhundert unter dem Markgrafen Karl-Friedrich von Baden.
Arbeitslosigkeit, Not und Armut, das Ausgeliefertzusein als Einzelner an den damals schon mächtigen Handel und dessen Preisdiktaten waren Antrieb zur Gründung der Winzergenossenschaft. Am 19. Mai 1931 gründeten 21 Winzer die Winzergenossenschaft Laufen zur Selbsthilfe, um gemeinsam die Trauben zu erfassen, zu keltern und den Most in einem Keller zu Wein auszubauen und genossenschaftlich zu vermarkten. Von den damaligen 21 Gründungsmitgliedern und 10 Hektar bewirtschafteter Weinbergsfläche ist die Genossenschaft auf heute 147 Mitglieder mit 170 Hektar Weinbergsfläche angewachsen.
Bis 1989 wurden drei weitere Kellerei- und Betriebserweiterungen erforderlich. Umfangreiche und kontinuierliche Modernisierungen der Kellereitechnik waren schon immer Ausdruck des Anspruches auf hohe Qualität.
Rechtzeitig für die große 75 Jahre Jubiläumsfeier am 13. und 14. Mai wird eine Jubiläumsedition bester Laufener Gewächse angeboten. Diese umfasst einen 2005er Gutedel trocken, einen 2004er Spätburgunder trocken aus dem Fumé sowie eine Premiere des Hauses, einen 2005er Pinot Noir Blanc de Noirs.
Am Jubiläumswochenende sind alle Freunde und all diejenigen welche es noch werden wollen des Laufener Weins recht herzlich eingeladen, um dieses besondere Jubiläum bei weinseligen Stunden gemeinsam zu feiern.