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am 13. und 14. Mai werden dieses Jahr 195 Starter das Rennen
bestreiten. Unter dem Internationalen Starterfeld mit Teilnehmern aus
ganz Deutschland, Tschechien, Frankreich und der Schweiz wird sich auch
der Bürgermeister Ackermann Buggingen seine erste Seifenkistenfahrt
wagen.
Die verschiedenen Klassen
im Seifenkistensport
In dieser Klasse fahren zwei Piloten unter 18 Jahren auf einer
Seifenkiste, um die schnellstmögliche Zeit addiert aus den zwei besten
Rennläufen zu erreichen. Die teilnehmenden Kisten reichen von
selbstgebauten, relativ simplen Gefährten bis bin zu Seifenkisten, die
nach europäischen Normen gebaut sind und einen hohen technischen
Standard aufweisen, z.B. der Bob-Car, das Carioli oder der Side-Car.
In dieser Klasse fahren erfahrene Piloten von 13 bis 17 Jahren mit
schnellen Seifenkisten, um die schnellstmögliche Zeit addiert aus den
zwei besten Rennläufen zu erreichen. Die Kisten müssen mit einer
funktionstüchtigen Bremse und Lenkung ausgerüstet sein, die Bauart ist
frei
wie Klasse 2, jedoch Fahrer von 6 bis 12 Jahren.
In dieser Klasse startet das absolute Nonplusultra des Fahrerfeldes,
nämlich Fahrer, die an nationalen und internationalen Meisterschaften
teilnehmen. Die Endplazierung ergibt sich aus der Addition der beiden
besten Rennläufe. In dieser Klasse ist außerdem ein Überrollbügel und
ein Hosenträgergurt Pflicht, da es aufgrund der Spitzenbesetzung dieser
Gruppe zwangsläufig zu heißen Machtduellen zwischen den Fahrern kommen
wird. Die Seifenkisten sind gegenüber den Kisten der Allgemeinen
Klassen meistens mit überlegener Technik ausgerüstet, z.B.
Vierradbremse, Federung, Bremskraftverstärker.
In dieser Klasse starten hauptsächlich sehr junge Fahrer, die in den
Seifenkistenrennsport erst eingestiegen sind. Die Endplazierung ergibt
sich aus der geringstmöglichen Zeitdifferenz aus zwei Rennläufen. Die
Seifenkisten müssen über eine funktionstüchtige Bremse und Lenkung
verfügen und sollten möglichst originell gebaut sein, da es auch einen
Preis für die originellste Kiste gibt. Von originalgetreuen
Oldtimerminiaturen über Schiffe, LKW‘s, Betten bis hin zu Kinderschuhen
als Seifenkisten ist alles vorzufinden!
In dieser Klasse starten die „alten Haudegen“ über 18 Jahren, die es
nicht lassen können, mit Kinderspielzeug zu spielen. Das Reglement ist
wie in Klasse 5, auch hier wird die geringste Zeitdifferenz aus zwei
Rennläufen gewertet, damit die gnadenlosen Raser sich auch mal
anstrengen müssen.
Die Rennstrecke führt vom Ortsteil Betberg nach Seefelden zur Winzerhalle. Die Strecke ist ca. 1480 m lang mit mehreren Kurven und unterschiedlichen Gefälleabschnitten. Der Rücktransport erfolgt mit Zugfahrzeugen auf einer Nebenstrecke.