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ist der bescheidene Kommentar des Hobbybildhauers, als ich seine Werke bewundere.
Norbert Ziegler, 43, gelernter Zimmermann, verbringt viele Stunden seiner Freizeit in seiner kleinen Holzwerkstatt. Sie ist nicht größer als 3 auf 3 Meter und an der Wand und auf Regalen stehen kunstvolle große und kleine Holzfiguren: Masken, Kruzifixe, Krippenfiguren und eine l,20 m hohe Galionsfigur. Sie sind aus Nussbaum-, Eichen-, oder Lindenholz geschnitzt. Liebevolle ausgearbeitete Details verbieten ein rasches Überfliegen.
Wie Herr Ziegler zu seine Hobby gekommen ist? Es klingt fast ein bisschen zu einfach: Seine Frau blätterte 1985 in einem Katalog mit Schnitzereien und ermutigte ihn, es doch auch einmal damit zu versuchen. Nach dem sofortigem Erfolg blieb es natürlich nicht beim ersten Projekt. Sein „Startkapital“ war die Hobelbank und das Werkzeug seines Vaters der gelernter Fassküfer ist.
Sein Ziel nach Perfektion treibt ihn immer wieder an. Zum Beispiel war ihm der Film „Die Passion Christi“ wie ein Studium, um das Leiden Jesu besser darstellen zu können.
Manch einem Jogger oder Spaziergänger im Eichwald ist der schon im Jahr 2000 entstandene Jesuskopf in einer abgebrochenen Eiche oder der Totenkopf in einem anderen Baumstumpf am Wegesrand aufgefallen.
Ein wahres Schmuckstück findet man auch in der kleinen Müllheimer Kneipe „Deutelmoser“. Der Piratenkneipe entsprechend; - eine große Galionsfigur.
Also, wer noch mehr bewundern will, kann durch einen Blick durch das großzügige Fenster der Werkstatt in der Himmelreichstraße, das Eine oder Andere entdecken.
Auf die Frage ob er nicht einmal eine Ausstellung machen möchte, meint er schmunzelnd: „Wozu? Dann müsste ich ja alle Figuren bei meinen Freunden und Verwandten einsammeln. Lieber konzentriere ich mich darauf, noch besser zu werden“.
Sabina Dobslaw