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In der vergangenen Woche erreichten die Aktienmärkte in Europa und
Japan zyklische Hochs. Zum Wochenschluss kam es dann zu Kurskorrekturen.
Mitte der Woche hat der DAX wieder den höchsten Stand seit Mitte 2001
erreicht. Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten aus Amerika,
Europa und Japan machen deutlich, dass die Weltwirtschaft kräftig
wächst. Die Zuversicht im Euro-Raum nimmt zu. Fachleute bezeichnen
Deutschland als Europas Konjunktur-Lokomotive. Der DAX steht aktuell bei
5.690 Punkten. Der Euro-Stoxx50 tendiert derzeit um die Marke bei 3.700
Punkten. Der Nikkei225-Index hat die jüngsten negativen Nachrichten
gut verarbeitet und konnte ebenfalls den höchsten Stand seit Mitte
2000 bei 16.750 Punkten markieren. Die OPEC-Länder reagierten
auf die derzeitige politische Entwicklung, sodass der Ölpreis eine
gewisse Stabilität bekam. Der aktuelle Brent-Ölpreis steht bei
64,50 US-Dollar.
Fazit:
Neun DAX-Unternehmen haben angekündigt, dass Sie die Dividenden erhöhen werden. Weitere positive Gewinnmeldungen werden wahrscheinlich folgen und den DAX stabilisieren. Der derzeitige Trend dürfte anhalten.
Am deutschen Rentenmarkt hat sich der Anstieg der Renditen Anfang Februar
fortgesetzt. Die jüngsten Konjunkturindikatoren bestätigen weiterhin
die wirtschaftliche Erholung im Euroraum. Die Umlaufrendite stieg deutlich
auf aktuell 3,40% an, nach zuletzt 3,27%. Die Aussagen der Notenbanken
in USA und Europa im Anschluss an ihre letzten Sitzungen lassen darauf
schließen, dass es weitere Zinserhöhungen geben wird. Für
den Euroraum erwarten wir die nächste Zinserhöhung im März,
eine weitere noch im Sommer 2006. Vor diesem Hintergrund und angesichts
der angeschlagenen Marktverfassung, dürfte sich der Aufwärtstrend
in den Kapitalmarktrenditen fortsetzen.
Fazit:
Wir erwarten eine Fortsetzung des steigenden Zinstrends bei weiterer Tendenz zur Verflachung der Zinsstruktur.
EUR vs. USD
Die jüngste Leitzinserhöhung der amerikanischen Notenbank belastete
die Gemeinschaftswährung. Neue Spekulationen über weitere Zinsanhebungen
der FED verschafften dem Dollar wieder Stabilität. Aktuell notiert
der Euro zum Dollar bei EUR/USD 1,1980 nach 1,2288.
Fazit:
Kurzfristig kann der Dollar von der wieder größeren Zinsdifferenz profitieren. In Erwartung einer weiteren EZB Leitzinserhöhung sehen wir das Potenzial als begrenzt an.
EUR vs. CHF
Gegenüber dem Schweizer Franken konnte der Euro leicht zulegen und steht aktuell bei EUR/CHF 1,5557.
Fazit:
Wir erwarten den weiteren Verlauf in der Bandbreite von EUR/CHF 1,54 - 1,57.