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Die bisher
erschienenen Rezepte im Gourmet Club:
Pfifferlingssuppe
Sommermenü
Stubenküken
Mangosalat
Kokosbrot
Rotbarbenfilet
Holunderküchlein
Bauernhahn
Kaninchen
Kräutersuppe
Gefüllte Eier
Ostermenue
Fischsuppe
Lachs auf Currylauch
Forelle
Tafelspitzsülze
Staudensellerie
Blätterteigstangen
Weihnachtsmenü
Erbsencappuccino
Tomatenscampi
Schinkenmousse
Lauchkuchen
Kartoffelsuppe
Forelle
süßsauer
Gazpacho
Costoletta- Milanese
grüne Nüsse
Doraden im Ofen
Blätterteigspargel
Spargel
Rezept
Maischolle
Ostermenue
Bärlauchsuppe
Chili Maiskuchen
Ravioli mit Spinat
Matjesfilet
Sprossensalat
heißes Süppchen
Weihnachtsmenü
Fisch im Weckglas
Apple
Crisp
feiner Braten
Kürbis-Kürbis
Lachsforellensuppe
Pflaumentörtchen
Selleriesalat
Gemüse
Kompott
Himbeerbaiser
Sommermenue
Immer sehr beliebt, wenn es in die Karnevalszeit geht, sind Matjes.
Diese besten dieser leckeren eingesalzenen jungen Heringe kommen aus den
Niederlanden. Die Heringe werden im Frühsommer gefangen und so wie
sie aus dem Wasser kommen, gleich an Bord, in Fässer geschichtet.
Mit einer Salzlake übergossen müssen sie einige Wochen reifen,
bis sie fertig für die Weiterverarbeitung und damit für den Verzehr
sind.
Dafür werden Kopf und Mittelgräte entfernt und die Haut wird abgezogen.
Typisch für die echten holländischen Matjes ist, dass sie mild im Salz sind und an der Schwanzflosse zusammenhängen, also Doppelfilets sind. Man braucht sie nicht wässern oder abwaschen. Die ersten neuen Matjes dürfen in den Niederlanden ab dem 2. Juli in den Handel. Dieser Termin ist für viele ein Fest, denn nur im Juli bekommt man wirklich frische Matjes.
Danach werden die Fische eingefroren, so bleiben sie mild im Salz und sind das ganze Jahr auf dem Markt. Aufgetaut kommen sie dann bei uns in den Handel, normalerweise ist das kein Problem, denn durch den Salzgehalt sind sie gut konserviert. Beim Einkauf ist wichtig, dass sie nicht zu groß sind, dass sie gut und frisch aussehen und natürlich delikat riechen.
6 kleine holländische Doppel-Matjes
2 Äpfel (Granny)
200 ml Sahne, geschlagen
geriebener, vorzugsweise frischer Meerrettich
1 kleines Glas Preiselbeeren
1 kleine Tüte Mandelblättchen, in der Pfanne leicht geröstet
1 Zitrone
Äpfel in 6 dicke Scheiben schneiden, Gehäuse entfernen.
Die Apfelscheiben in wenig Zitronenwasser pochieren, abtropfen und auskühlen lassen. Sahne mit etwas Meerrettich mischen.
Ein Doppel-Matjes-Filet auf jeweils einer pochierten Apfelscheibe so anrichten, dass sie mit Sahnemeerrettich gefüllt und jede Portion mit einem halben Teelöffel Preiselbeeren dekoriert serviert werden können. Mit den gerösteten Mandeln bestreuen.
Rote Rüben - Bete - Rahnen - Rohnen - Rannen - Randen - Salatrüben
Dicke, rotfleischige Wurzeln einer Rübenart, die vor allem zu Salaten und Gemüse verwendet wird. So steht es in meinem Küchenlexikon. Rahnen (es gibt sie in rund oder länglich) kommen roh, vorgekocht oder als Konserven in den Handel. Wir nehmen die rohen:
4 Rote Beete
Kochen Sie die Rote Beete in Salzwasser immer in der Schale, sonst blutet die intensive Farbe aus. Vorhandene Blätter über dem Ansatz abschneiden, die Knolle je nach Dicke 30-50 Minuten kochen. Die Garprobe mit einem spitzen Messer erst wirklich spät machen (Bluter!). Beete abkühlen lassen, die Schale herunterpellen. In Folie halten sie sich so zwei, drei Tage im Kühlschrank. Gegarte Beete in beliebige Stücke schneiden. In einem Topf eine kleinfingerbreite Scheibe Butter zerlassen, Beetestücke bei mittlerer Hitze darin dünsten, dabei salzen und weiß pfeffern.
Nun Folgendes: Aus einem Glas anständiger Bitterorangenmarmelade (mit Schale!) einen gehäuften Eßlöffel über die heißen Beetestücke geben, heiß werden lassen, dann die Stücke darin wenden. Sanft schmurgeln lassen, bis sie mit einem karamelligen Schimmer überzogen sind. Ein paar Orangenzesten darüber - am besten ein paarmal kurz blanchiert und in Sirup geköchelt – und fertig ist eine herrliche Beilage, die Sie auch zu jedem Stück Fleisch reichen können.