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Erstmals seit drei Wochen hat der deutsche Aktienindex (DAX) wieder die
Hürde von 5.000 Punkten übersprungen. Auch der EuroStoxx-50 kletterte
auf 3.362 Punkten. Positive Quartalszahlen sowie besser als erwartete Konjunkturdaten
sorgten für den jüngsten Auftrieb. Der japanische Nikkei-Index
stieg in der vergangenen Woche um 5,5 Prozent an und ist seit mehr als
vier Jahren wieder über die Marke von 14.000 Punkten gestiegen. Der
Brent-Ölpreis steht aktuell bei 59,42 US-Dollar und hat wieder einen
leichten Aufwärtstrend seit dem kurzfristigen Tief von 56,18 US-Dollar
aufgenommen.
Ein sich fortsetzender, dynamischer Anstieg könnte in der Folge zu einem Belastungsfaktor für die Konjunkturentwicklung werden.
Fazit: Die vergangene Woche war für viele Märkte die beste seit mehr als einem Jahr. Die Aktienmärkte haben den Rückschlag vom Oktober weggesteckt. Wir sehen weiterhin eine freundliche Tendenz für die Börsen angesichts der aktuellen Indikatoren und Rahmendaten.
Die Umlaufrendite hat in den letzten 14 Tagen kräftig von 3,14% auf
3,35% zugelegt. Damit hat der Markt innerhalb weniger Wochen eine erstaunliche
Korrektur im Umfang von 0,50% Renditeanstieg vollzogen.
Inflations- und Zinssorgen belasteten Händlern zufolge den Anleihemarkt. Am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins im Euro-Raum wie erwartet unverändert auf 2 Prozent belassen. Allerdings hatten die Währungshüter vor den wachsenden Inflationsrisiken gewarnt. Viele Marktbeobachter gehen deswegen davon aus, dass die EZB vielleicht schon im Dezember einen restriktiveren geldpolitischen Kurs einschlagen und die Leitzinsen in Europa erhöhen könnte. In den Vereinigten Staaten hatte die Notenbank am vergangenen Dienstag zum zwölften Mal in Folge die Zinsen um 25 Basispunkte auf nun 4 Prozent angehoben.
Fazit: Vor dem Hintergrund freundlicher Konjunkturdaten und zunehmender Inflationsbefürchtungen, erwarten wir in den nächsten Wochen weiter steigende Zinsen.
EUR vs. USD
Die europäische Gemeinschaftswährung bleibt aufgrund der sich
ausweitenden Zinsdifferenzen sowie der Unterschiede im Wirtschaftswachstum
weiter unter Druck.
Mit aktuell EUR/USD 1,1801 hat die Gemeinschaftswährung einen mehrwöchigen Tiefstand erreicht.
Fazit: Der Euro befindet sich zum USD weiter in einem Abwärtstrend. Durch den Bruch der Unterstützung bei EUR/USD 1,1869 besteht zunächst weiteres Abwertungspotenzial.
EUR vs. CHF
Gegenüber dem Schweizer Franken verlief der Handel in ruhigen Bahnen. Aktuell notiert der Euro bei EUR/CHF 1,5435.
Fazit: Wir sehen die Notierung weiterhin in einer Bandbreite von EUR/CHF 1,54 - 1,57.
DAX 5024,20
Nikkei 225 14054,49
Euro Stoxx50 3362,83
EUR/USD 1,1730
Dow Jones10586,23
EUR/CHF1,5425
Umlaufrendite3,35%