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Die von den Gemeinden Schallstadt, Hartheim, Bad Krozingen, Heitersheim,
Eschbach und Buggingen finanzierte und vom Ingenieurbüro Krebs und
Kiefer (KuK) ausgearbeitete Alternative zu den Planungen der Deutschen
Bahn für das 3. und 4. Gleis durch den Südlichen Breisgau und
das Nördliche Markgräflerland steht nunmehr auf der Homepage
www.mut-im-netz.de der Bürgerinitiative „Mensch und Umwelt schonende
DB-Trasse Nördliches Markgräflerland e.V.“ (MUT). Auf über
50 detailreichen Bildern stellt der MUT-Vorstand die Vorzüge der KuK-Variante
hinsichtlich Lärm-, Landschafts- und Ackerflächenschutz gegenüber
der Bahnplanung, die MUT mit ihren fast 7000 Mitgliedern als inakzeptabel
ablehnt, dar.
Die Alternativplanung sieht vor, dass die Trasse zwischen Mengen und Buggingen in großen Teilen in Tieflage verlaufen wird. Rund 30 Prozent der zwölf Kilometer langen Strecke werden mit so genannten Geländebrücken überbaut werden. Diese Geländebrücken unterqueren Straßen und Bächen und sorgen dafür, dass der Lärm gegenüber den bisherigen Bahn-Planungen um gut zwei Drittel reduziert werden kann. Vorteilhaft ist diese Variante auch für das Bild einer Erholungslandschaft, da die Trasse in Tieflage und nicht über Dämme mit Schallschutzwänden in einer Gesamthöhe von teilweise bis zu zehn Metern führen wird.
„Die Zusatzkosten der KuK-Variante liegen mit knapp 160 Millionen über der Billiglösung der Bahn. Für eine zum Wohle der Bürger nachhaltig denkende und handelnde Politik darf dies angesichts eines Jahrhundertbauwerks kein unüberwindbares Hindernis sein. Vorfinanzierung durch private Investoren sollte genauso möglich sein wie bei Autobahnen. So entstünde kurzfristig ein mehrjähriges Konjunkturprogramm mit erheblichen Steuerrückflüssen in die öffentlichen Haushalte“, so die Meinung des MUT-Vorstands.