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Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss konnten, sehr zur Freude von Geschäftsführer
Ralph Kollinger, auch dieses Jahr wieder 4 Auszubildende in ein unbefristetes
Angestelltenverhältnis übernommen werden. Gleichzeitig wurden
erneut 4 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Die bestandene
Prüfung wurde im Rahmen eines „Azubi-Tages“
mit allen Mitarbeitern kräftig gefeiert. Der junge Nachwuchs darf
sich nun auf einen aktiven Einsatz an den 3 Standorten in Südbaden
freuen. Seit vielen Jahren bietet das Volvo Autohaus Engelhard auch in
großem Umfang Praktikumplätze an, so wird vielen jungen Menschen
die Chance geboten sich ein genaues Bild von ihrem zukünftigen Beruf
zu machen. Auf mindestens zwei Schnuppertage, so Geschäftsführer
Kollinger,
wird auch vor Einstellung von neuen Auszubildenden großen Wert gelegt.
Das Autohaus Engelhard ist seit über 40 Jahren als Volvo-Partner erfolgreich
am Markt und mit 3 Standorten in Südbaden der mit Abstand größte
Volvo-Partner im Geschäftsgebiet zwischen Offenburg und Basel. Es
gehört zur Kollinger-Gruppe, die in Südbaden über 100 Mitarbeiter,
davon 20 Auszubildende, beschäftigt. Informationen: www.auto.ag
Mehr Ausbildungssuchende und weniger Lehrstellen – das ist die Bilanz,
die die Agentur für Arbeit Freiburg in ihrem Abschlussbericht für
das Ende September abgelaufene Ausbildungsjahr vorlegt. Während die
Zahl der Lehrstellenbewerber um 3,9 Prozent auf 3 695 anstieg, sank gleichzeitig
das Angebot an Ausbildungsstellen um 10 Prozent auf 3 392. Damit liegen
die Zahlen aus Freiburg im bundesweiten Trend. Angesichts dieser Marktdaten
zeigt sich Peter Biwer, Leiter der Agentur für Arbeit Freiburg, zufrieden
mit der Arbeit seiner Agentur. „Wir haben die Zahl der unversorgten
Bewerber trotz des schlechteren Umfeldes um gut 20 Prozent senken können.
Für die verbliebenen 72 Bewerbern werden wir jetzt nochmals alle Kräfte
auf dem Weg zu einem Ausbildungsplatz mobilisieren“. Gemeinsam mit
der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein und der Handwerkskammer
Freiburg werde seine Agentur Mitte Oktober intensive Gespräche mit
den unversorgten Bewerbern führen und weitere Angebote unterbreiten.
Hierfür stünden gegenwärtig noch 110 unbesetzte Ausbildungsstellen
und 175 Einstiegsqualifizierungen zur Verfügung. Bereits im fünften
Jahr in Folge ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen rückläufig – ein
Trend, der mit Ausnahme des Jahres 2004 auch bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen
zu beobachten war. Dennoch gelang es der Agentur, in 2 550 Betriebskontakten
867 Ausbildungsstellen aktiv zu werben. Für den Rückgang der
gemeldeten Ausbildungsstellen gibt es noch einen weiteren Grund. Die Berufsberatung
aktiviert Ausbildungsinteressenten deutlich früher als in der Vergangenheit
zu Initiativbewerbungen und zu Praktika. Häufig decken Ausbildungsbetriebe
auf diesem Wege schon vorzeitig ihren Bedarf, so dass sich viele Stellenausschreibungen
bei der Agentur oder auf anderen Marktplätzen erübrigen.
Für die kommenden Jahre erwartet Agenturbereichsleiter Hermann Heck auch bewerberseitig zunehmenden Druck auf dem Ausbildungsmarkt. „Nach uns vorliegenden Prognosen der Kultusministerkonferenz steigen in unserem Bezirk die Schülerabgangszahlen noch bis zum Jahr 2009. Der Wettbewerb um Ausbildungsplätze wird zunehmen“. Deshalb werde man für mehr Chancengleichheit am Ausbildungsmarkt weiter auf „Berufsfördernde Maßnahmen“ setzen und für die kommende „Saison“ 315 Teilnehmerplätze bereitstellen. Für mehr Stabilität während der Ausbildung plant die Agentur im Bereich „Ausbildungsbegleitenden Hilfen“ 639 Plätze.
Steigende Schulabgängerzahlen und eine komplexer werdende Berufs- und Arbeitswelt – die Angebote der Berufsberatung werden nachgefragt. Im abgeschlossenen Ausbildungsjahr suchten 12 193 Ratsuchende die Räume der Agentur für Arbeit Freiburg auf, um sich auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten