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Das Dorf Ebringen und der Wein gehören untrennbar zusammen: Die umgebenden Weinberge prägen das Dorfbild und die herrliche Landschaft.
Ebringen ist die erste und damit älteste urkundlich genannte ländliche Gemeinde der Region. Eine Urkunde des Klosters St. Gallen nennt zwischen 716 und 721 den Ort „Eberingen“. Das alemannische Gräberfeld zeugt von menschlicher Besiedlung bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung. Ruinen der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Schneeburg auf dem Schönberg erinnern an früher hier herrschenden Adel. Stattliche Bauten des 16. und 17. Jahrhunderts prägen das Ortsbild und beweisen Ebringens Bedeutung als Weinbauort. Besonders bemerkenswert sind hierbei der „Rottenmünsterhof“, ein ehemaliges Klostergut, das „Bollingerhaus“ und über den Ort verstreute Staffelgiebel- und Fachwerkbauten.
Ebringen ist umgeben von reicher, vielfältiger Natur. Ausgedehnte Waldwege, die Aussichtslage der Rebberge und weite Grünflächen laden zur Erholung ein. Der seit langem übliche schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen und ausgewiesene Schutzgebiete bieten Flora und Fauna einen hervorragenden Lebensraum. Ebringen liegt zwischen 238 und 644 m ü. d. M. und hat eine Gesamtfläche von 818 ha. Davon sind 366 ha Wald, 221 ha werden landwirtschaftlich genutzt und 174 ha sind Naturschutzgebiete.
Ende 2004 haben etwa 2.800 Menschen in Ebringen eine Heimstatt gefunden. Ebringen ist ein begehrter Wohnort vor den Toren Freiburgs.
Das Schloß Ebringen, heute Rathaus.
Die Pfarrkirche St. Gallus und Otmar zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten des Breisgau.
Die 1748 in seiner heutigen Gestalt errichtete Berghauser Kapelle zum Hl. Trudpert steht mitten in den Streuobstwiesen des Naturschutzgebietes „Berghauser Matten“.
Die Ruine Schneeburg wurde in den letzten Jahren gesichert und bietet eine wundervolle Aussicht in die Rheinebene und über die Stadt Freiburg bis zum Schwarzwald.